Pastoral der Zukunft

In der Diözese Würzburg hat man sich auf den Weg zu einer "Pastoral der Zukunft" gemacht. An vielen Orten wird jetzt ausprobiert, wie es gehen kann, daß die Seelsorgeeinheiten immer größer werden und trotzdem die Ortsgemeinde im Blick bleiben. Seit Mai ist es beispielsweise für die drei Main-Gemeinden Stockstadt, Mainaschaff und Kleinostheim soweit. Durch den Weggang eines Pfarrers müßen die Karten neu gemischt werden. Burkard Vogt wollte vom neuen Leitungsteam wißen, wie das gehen kann, wo doch der Main die Stockstädter doch von den anderen trennt.

Seelsorger in der Pfarrgemeinde

Herr Diakon Stefan Gehringer

Ein herzliches „Grüß Gott“ an alle, die unsere Homepage besuchen, besonders aber allen aus unseren Gemeinden Stockstadt, Mainaschaff und Kleinostheim.

Nun ist es doch tatsächlich schon ein Jahr her, dass ich hier in Stockstadt – es war am 01.11.2017 – als Diakon eingeführt wurde. Dieses Jahr ist so rasant vergangen, ich erinnere mich an den Gottesdienst und die darauffolgenden Begegnungen noch fast so, als wäre es gestern gewesen.

In bin dankbar, daß Ihr meiner Einladung – ganz offen auf mich zu­zugehen – so zahlreich gefolgt seid, ja es war ein Jahr voller sehr guter und schöner Begegnungen, und so kann ich sagen, ich bin froh in Stockstadt meinen Dienst tun zu dürfen. Allem voran die Arbeit mit den Jugendgruppen (Minis und Pfadis), das gemeinsame Wirken im neuen „Firm-Warm-up-Team“, die gemeinsamen Zeiten mit unseren Senioren und mein „Dasein dürfen“ für unsere Trauernden in Stockstadt, bereichern mich persönlich immer wieder aufs Neue, ja bestärken mich auf meinem Weg als Diakon. Und wie es so schön heißt: „Last but not least“, bin ich dankbar Teil eines großartigen Seelsorgeteams zu sein, das den Anspruch hat immer die Gemeinde im Blick zu haben.

Nun gilt es, weiterhin gemeinsam allem entgegenzugehen, was uns in dieser Zeit – die mehr denn je von Veränderungen geprägt ist – erwartet. Das gilt nicht nur für hauptamtliche Seelsorger*innen und den in unseren verschiedenen Gremien ehrenamtlich Engagierten, sondern für alle, denen unsere Pfarrgemeinde am Herzen liegt. Es geht nur gemeinsam!

Es gibt keinen Grund sich vor irgendwelchen Veränderungen zu fürchten; vielmehr gilt es, neue Möglichkeiten zu entdecken, und die schon heute vorhandene Lebendigkeit und Vielfältigkeit aufrecht zu erhalten. Das geht nur als Gemeinde, wenn wir uns ehrlich, aufgeschloßen und respektvoll begegnen und einander bereichern, so wie wir es ja bereits tun. Dafür ein herzliches Vergelt's Gott.

Auch wenn mich im kommenden Jahr verpflichtende weiterführende Studien nicht wenig in Anspruch nehmen werden, so gilt für mich, ich bin für Euch – liebe Gemeinde – da, als Wegbegleiter und Bruder im Glauben an Jesus Christus.

Gruß und Segen

Euer Diakon
Stefan Gehringer

30.10.2018

Frau Gemeindereferentin Karin Farrenkopf-Párraga

Mein Name ist Karin Farrenkopf-Párraga, ab September darf ich Ihre neue Gemeindereferentin sein und ich wünsche uns gute Begegnungen und eine segensreiche Zusammenarbeit in den verschiedenen Gremien und Gruppierungen der Pfarrei.
Nach Stockstadt komme ich nicht alleine, sondern auch meine Familie zieht mit um: mein Mann Néstor Párraga, Ana Cristina und Sebastian unsere Kinder.
Meine Kindheit und Jugendzeit verbrachte ich in Haibach und Aschaf­fenburg.
Nach dem Studium arbeitete ich während meiner Aßistenzzeit in Großwallstadt, besonders in der Begleitung junger Familien.
Von 1989 bis 1999 führte mich dann mein Weg nach Ecua­dor/Südamerika. Diese Zeit war für mich eine sehr reiche Zeit an Erfahrungen und dem Eintauchen in eine andere Kultur mit ihren Menschen und ihrer Art, Kirche zu sein. Noch heute kann ich sagen, daß diese Zeit mich sehr geprägt hat und mich der Einsatz für unsere Eine-Welt in meiner Arbeit stark motiviert.
Seit 1999 bin ich in vielfältiger Vorantwortung in Aschaffenburg-Obernau tätig.
Ich freue mich nun auf neue Arbeitsfelder bei Ihnen in der Pfarrei Maria Rosenkranzkönigin in Stockstadt.
Zwei, mir sehr wichtig gewordene Erfahrungen, die mich von Südamerika her geprägt haben, sind Begegnungen und die Gastfreundschaft!
Ich freue mich auf beides und hoffe, daß wir viele Gelegenheiten haben werden, uns kennen zu lernen und um gemeinsam mit Jesus den Weg zu gehen...
So möchte ich Sie alle herzlich grüßen mit der dritten Strophe eines Liedes, – das wir in Ecuador oft gesungen haben und das unseren gemeinsamen Auftrag in der pastoralen Arbeit in klare und einfache Worte faßt.

„Du brauchst mich und die Kraft meiner Hände, meinen Frieden brauchst du für die Menschen, mein ganzes Herz und meine Liebe. |:Du kamst, Herr als zusammen wir saßen, gütig lächelnd nennst du jeden beim Namen, Boot und Netze hab' ich liegen gelaßen, und mit dir geh' ich den Weg nun zusammen. :|“

Ihre Karin Farrenkopf-Párraga



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